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Startseite >> Großprojekte >> Wasserbau >> Sicherungsarbeiten "MS Pallas"

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hatte nach Strandung der Pallas am 29.10.1998 ca. 8 km südwestlich von Amrum beschlossen, das Wrack so zu sichern, das zukünftig keine Gefahren für die Meeresumwelt von ihm ausgehen.

Im Frühjahr 1999 erhielt die Firma J.Möbius Bau-Aktiengesellschaft vom Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein den Auftrag, die Sicherungsmaßnahme am Wrack der Pallas auszuführen.

Der Auftrag beinhaltete nachfolgend aufgeführten Leistungsumfang:

Beseitigung der Brücke, der Kräne und der sonstigen Aufbauten.

Verschließen sämtlicher Öffnungen und Risse am Wrack.

Räumen von ölverschmutzten Schrottteilen, Holzresten, Holzkohle, Sandmassen aus den Ladeluken.

Erschließung der Boden- und Seitentanks sowie des Maschinenraumes für die Befüllung mit Solidur mit Hilfe des explosionssicheren abrasiven Wasserstrahlschneidverfahrens unter Wasser mit Taucherhilfe.

Setzen der Befüll- und Entlüftungsrohre für die Solidurbefüllung.

Einbringen von ca. 5000 m³ Solidur in die Tanks und Teile des Maschinenraumes und der Betriebsgänge mit (Einspülen und Baggern von 25.000 m³).

Sicherung der mit Sand gefüllten Laderäume mittels Gewebematten und verklammerten Schüttsteinen (~ 1000 m²,~ 1,0 t/m² NA Material).

Alle Arbeiten wurden unter gleichzeitiger Bergung von Restölmengen innerhalb des Wracks (~200 t) unter Vermeidung von Ölaustritt in die Nordsee ausgeführt.

Bauherr

Auftraggeber

Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein

Bauzeit

Juni bis August 1999

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