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Geotextile Filter werden auf Sohle und Böschungen mit den von der Josef Möbius Bau-Aktiengesellschaft entwickelten und patentrechtlich geschützten Geotextil-Rollenverlegern verlegt.
Die vorkonfektioniert angelieferten Geotextilmatten werden auf der Verlegeeinheit zunächst endlos vernäht und dann - in Einzellängen von bis 200 m - auf eine hydraulisch angetriebene Stahltrommel (Rolle) aufgewickelt.
Die Verlegung der geotextilen Filterbahn erfolgt - nach dem Absenken der Rolle - direkt auf dem Verlegeplanum, wodurch die bei anderen Verfahren vorhandene Stauwand nicht entstehen kann. Hierdurch und aufgrund der Synchronisation von Rollenablaufgeschwindigkeit und Pontonschreiteinrichtung bzw. - Laufwerken werden die geotextilen Filterbahnen - mit einer Breite von max. 30 m - ohne Faltenbildung und lagestabil verlegt.
Die exakte Positionierung und die Einhaltung der erforderlichen Überlappungsmaße in Querrichtung werden durch Einsatz des Global Positioning System (DGPS) sichergestellt.
Mineralkornfilter werden mit speziellen - von der J.Möbius Bau-Aktiengesellschaft entwickelten - Schüttgerüsten eingebaut. Die per Schiff oder Schute angelieferten Filterkiese werden mit einem Hydraulikbagger auf Stelzenponton aufgenommen und in der vorgegebenen Dicke gleichmäßig auf das ca. 100 m² große Filterschüttgerüst aufgebracht.
Zum Abgleichen der Oberfläche wird zusätzlich eine Verteileinrichtung (oberhalb der Schüttfläche montierter Schwertverteiler, bzw. Minibagger mit Grabenräumlöffel) eingesetzt.
Durch absenkbare Lamellen wird nach dem vollständigen Belegen der Schüttvorgang ausgelöst und das Filtermaterial auf Sohle und Böschungen abgelassen. Die Lagestabilität des Schüttgerüstes wird durch eine spezielle - an dem Stelzenponton montierte - Führungskonstruktion erreicht.
Der Einsatz des Global Positioning System (DGPS) gewährleistet eine exakte Positionierung.
Durch den vorstehend beschriebenen Einsatz unserer Filtereinbau-Geräteeinheiten wird die Einhaltung der jeweiligen Anforderungen an die Mineralkornfilter hinsichtlich Dicke, Vollflächigkeit und Gleichmäßigkeit sichergestellt.
Referenzprojekte:
Dortmund-Ems-Kanal km 22,200 - 32,500; 2001 - 2007
Mittellandkanal km 306,620 - 307,842; 2004 - 2006
Mittellandkanal km 87,513 - 97,470; 2004 - 2005
Havel-Oder-Wasserstraße km 62,300 - 64,800; 2004 - 2005
