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Der Verguss von Schüttsteindeckwerken erfolgt mit dem von der Josef Möbius Bau-Aktiengesellschaft entwickelten und patentrechlichen geschützten Verblockungs-Verfahren.

Bei diesem Verfahren wird eine dosierte Betonmenge punktförmig unter Druck in das Steingerüst eingebracht. Durch die Verzahnung der Verblockungselemente untereinander und durch den - im Vergleich zu anderen Verklammerungsverfahren - wesentlich größeren Resthohlraumgehalt des Steingerüstes, bleibt die Flexibilität des Deckwerks in hohem Maß erhalten.

Der erosionsstabile Vergussbeton wird vor Ort auf der schwimmenden Geräteeinheit mit der erforderlichen Konsistenz hergestellt.

Die Ausgangsstoffe Kies, Sand, Zement, Betonzusatzmittel und Wasser werden elektronisch verwogen und gemischt. Der Frischbeton wird dann mit einer Betonpumpe über Stahlrohrleitungen der Einbaueinheit zugeführt und von dieser - über computergesteuerte Auslassventile - mengenmäßig exakt dosiert in das - vorab von evtl. Ablagerungen freigespülte - Steingerüst gepumpt.

Für das positionsgenaue Absetzen der Einbaueinheit auf dem Schüttsteindeckwerk stehen dem Geräteführer zwei Monitore zur Verfügung, die in Grundriss und Schnitt sowohl die aktuelle Position als auch die Soll-Lage zeigen.

Die Position der Einbaueinheit relativ zur Pontonplattform wird elektronisch durch Winkelgeber an allen Punkten der Baggerkinematik ermittelt.

Die absolute Lage des Trägergerätes wird durch das DGPS-System bestimmt. Damit ist eine kontinuierliche Positionsbestimmung der Einbaueinheit möglich und somit eine flächendeckende Verblockung sichergestellt.

Referenzprojekte:

Mittellandkanal km 306,620 - 307,842; 2004 - 2006
Mittellandkanal km 87,513 - 97,470; 2004 - 2005
Mittellandkanal km 254,926 - 258,656; 2003 - 2005
Mittellandkanal km 307,825 - 308,927; 2002 - 2004
Elbe-Havel-Kanal km 330,100 - 333,900; 2002 - 2004

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