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Kampfmittelräumung

Als Unterstützungsmaßnahme bei der Bergung von Munition und der Kampfmittelräumung haben sich verrohrte Großlochbohrungen mit einen Durchmesser von bis zu 2500 Millimeter bewährt. Das Bohrverfahren ist vibrationsarm, wesentlich schneller, umweltschonender (Wasserhaltung wird nicht benötigt) und preisgünstiger als bisher eingesetzte Verfahren. Die oszillierend arbeitende Verrohrungsmaschine hat weiterhin den Vorteil, dass die Mantelreibung durch das Oszillieren erheblich gemindert und auch Bohrhindernisse durch die Zahnentlastung beim Oszillieren erbohrt werden können.

Erstmals zum Einsatz gekommen ist das Verfahren im Hamburger Hansaport. Für das Bergen des Verdachtsobjektes wurde eine verrohrte Bohrung mit gleichzeitiger Beräumung des Bohrrohres bis zu einer Tiefe von 13,50 Meter niedergebracht. Das Einbringen des Bohrrohres D=02.50 m wurde mit einer Verrohrungsmaschine VRM40 vorgenommen.

Für das Ausbohren wurde eine BG30 mit Kellybohrschnecke D=2.200 mm eingesetzt. Für das Bohren im Grundwasserbereich wurde ein Bohreimer vorgesehen, für das Beseitigen von Bohrhindernissen Kernbohrer und Meißel.

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