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Gründungsverfahren mit Spezialgeräten

Wenn es um komplette Tragsysteme zur Erstellung von Flächen- oder Deichbauwerken geht, ist die Josef Möbius-Baugesellschaft ein kompetenter Ansprechpartner. Bodenmechanische Gegebenheiten erfordern ein flexibles Herangehen. Dabei ist nicht in jedem Fall der Vollbodenaustausch oder die Geokunststoffummantelte Säule System Möbius (GEC) die optimale Lösung. Besonders bei der Gründung von Brückenwiderlagern kann eine Kombination aus Flächentrag- und Pfahlsystem die günstigste Lösung sein. Aus diesem Grund bieten wir ebenfalls ein Sortiment an Pfahlsystemen an, das wir mit eigenem Know-how realisieren.

Betonrüttelsäulen können in geeigneten Böden eine preiswerte Alternative zu aufwendigen Pfahlgründungen sein. Dieses Produkt wurde von den Unternehmen BVV München, Gollwitzer und Möbius gemeinsam entwickelt. Seine Bewährungsprobe hat das System bei Hallengründungen bestanden. Für die Herstellung von Betonrüttelsäulen wird, wie bei den GEC-Säulen, ein Mantelrohr - allerdings mit verlorener Fußplatte - unter Vorspannung vibrierend in den Boden eingebracht. Dann wird ein Bewehrungskorb eingeführt und mit Beton verpumpt.

Rüttelinjektion: Bei der Gründung mit Stahl- oder Stahlbetonrammelementen kann es bei bestimmten Bodenarten mit hohen Wassergehalten oder bei Gründungen im Grundwasser dazu kommen, dass trotz zunehmender Eindringtiefe sowohl der dynamische als auch der statische Widerstand sehr gering ist. Die Mantelreibung steigt dabei selten über 20 kPa. Wird bei Einbringen gleichzeitig mit Mörtel oder Beton verpresst, nimmt die Mantelreibung um das 10- bis 20-fache zu.

Ein weiteres innovatives Verfahren ist die vibrationsfreie Spezialmastgründung, die anlässlich eines Projektes für die Deutsche Bahn AG entwickelt wurde. Bei der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main waren die konventionell, im schlagenden Verfahren hergestellten Mastgründungen ausgeschlossen. Das vibrationsfrei Bohrverfahren wurde an dieser Bahnstrecke sowohl mit technischen als auch wirtschaftlichen Erfolg eingesetzt.

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